Projektpräsentationen

Sie präsentieren die ganze Bandbreite des Transfergeschehens an der HNU: Sechs vielfältige Projekte stehen zur Wahl für den Innovationspreis Transfer 2026, der am 22. Juni 2026 im Illertisser Vöhlinschloss verliehen wird. Bereits jetzt gewähren die Bewerberinnen und Bewerber einen kleinen Einblick in ihre Arbeit: Was ist das Besondere an den eingereichten Projekten? Was bedeutet Transfer für die Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis – und was haben sie aus der Zusammenarbeit mitgenommen?

Hier werden alle Projekte bis zur Preisverleihung in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt – stay tuned! 

Accessible Packaging

Produktverpackungen so optimieren, dass sie besser auf die Bedürfnisse von Menschen mit kognitiven oder motorischen Einschränkungen zugeschnitten sind: Dieser wichtigen Aufgabe haben sich Studierende gemeinsam mit Nivea gestellt. Ihre innovative Lösungen für barrierefreies Produktdesign erhöhen die gesellschaftliche Inklusion und Teilhabe der Zielgruppe. 

Dialog Geothermie

Geothermie gilt als wichtiger Baustein der Energiewende – gleichzeitig fehlt es vielen Menschen an Wissen über die Technologie und ihre Potenziale. Der Frage, wie sich dieses Wissen verständlich vermitteln lässt, widmete sich Robin Renoth in seinem Projekt „Dialog Geothermie“: Er leitete Studierende an, Wissenschaft über Tiefengeothermie direkt in den öffentlichen Raum zu bringen. 

FLOAT

Wie lassen sich moderne Prothesen günstiger und zugleich leistungsfähiger gestalten? Ein Schlüssel liegt in Daten – genauer: in Bewegungsdaten der menschlichen Hand. Das VR-Spiel „FLOAT“, das Studierende des Studiengangs Game-Produktion und Management entwickelt haben, macht solche Daten erfass- und nutzbar. 

Forscherinnencamp

Wie funktioniert ein „Smart Home“ eigentlich – und wie wird aus einer Idee ein intelligentes Gerät? Beim Forscherinnen-Camp 2023, das die HNU in Kooperation mit der BSH Hausgeräte GmbH durchführte, tauchten Schülerinnen vier Tage lang in die Welt des Internets of Things (IoT) ein. Dabei wurde programmiert, experimentiert und zugleich gezielt Begeisterung für Informatik und MINT-Fächer geweckt.

MeH MoS 

Was passiert nach der Aktuversorgung, wenn Menschen mit erworberner Hirnschädigung zurück in den Alltag finden müssen? Das Projekt MeH MoS (Menschen mit erworbener Hirnschädigung im Modellbezirk Schwaben) widmet sich dieser wichtigen Phase im Leben von Betroffenen: Gemeinsam mit Einrichtungen aus Gesundheitsversorgung und Eingliederungshilfe entwickelte die HNU hier neue Wege für eine besser vernetzte, bedarfsgerechte Versorgung in Schwaben. 

stand-by.care

Was passiert, wenn im Notfall niemand vor Ort ist, um Hilfe zu holen? Für Millionen alleinlebender Seniorinnen und Senioren ist diese Unsicherheit alltägliche Realität – für HNU-Prof. Dr. Johannes Schobel und Claus Allgaier von der artiso solutions GmbH war sie Anlass, gemeinsam eine innovative Lösung zu entwickeln: Das Projekt stand-by.care begegnet dem Problem in Form eines intelligenten Assistenzsystems, das alltägliche Aktivitäten im Hintergrund erkennt und Angehörige alarmiert, wenn etwas nicht stimmt.