Wirt­schafts­psy­cho­lo­gie (B.Sc.)

Studienbeginn
Sommersemester
Lehrsprache
Deutsch und Englisch
Studienzeit
7 Semester Vollzeit, 210 ECTS
Abschluss
Bachelor of Science

Wie ticken Menschen? Wie Gruppen? Wie Massen? Wie Märkte? Das Studium Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) an der HNU bereitet Sie auf Berufe in den Feldern

  • Marketing & Konsumentenverhalten
  • Personal & Organisation
  • Kommunikation, Zusammenarbeit & Krisenmanagement vor.

Die theoretische Ausbildung der Wirtschaftspsychologie basiert auf 3 Säulen

  • Wirtschaft,
  • Psychologie, sowie
  • quantitative & qualitative Methoden

Die zweisprachige theoretische Ausbildung wird von praxiserfahrenen Professoren und Dozenten vermittelt und durch ein Praxissemester und eine praxisorientiere wissenschaftliche Abschlussarbeit ergänzt, die i.d.R. in Zusammenarbeit mit Firmen/Organisationen/Behörden betreut werden.

Zu­las­sungs­vor­aus­set­zun­gen

  • mindestens Fachhochschulreife (gültig in Bayern)
  • für internationale Bewerberinnen und Bewerber: Deutsch B2
  • der Studiengang ist örtlich zulassungsbeschränkt

Was bedeutet (örtlich) zulassungsbeschränkt?

Das bedeutet, dass dieser Studiengang pro Semester eine bestimmte Anzahl an Studierenden aufnehmen kann. Das ist die sogenannte Kapazität. Sie ist in der Zulassungszahlensatzung festgelegt.

Wenn in einem Bewerbungsverfahren die Zahl der gültigen Bewerbungen die der verfügbaren Studienplätze übersteigt, werden die Bewerberinnen und Bewerber nach bestimmten Auswahlkriterien (überwiegend ist das die Zeugnisnote oder die Wartezeit) gereiht und in dieser Reihenfolge zugelassen.

Die schlechteste Note, die in einem Verfahren noch für eine Zulassung gereicht hat, ist dann der sog. "Numerus Clausus" (NC).

Ihr An­sprech­part­ner: Pro­fes­sor Dr. Thors­ten Neu­mann

Professor für die Lehrgebiete Volkswirtschaftslehre, Asset Management und Statistik

Telefon: 0731/9762-1440

Standort: Hauptgebäude A, A.2.28

Zum Profil von Professor Dr. Thorsten Neumann

In­hal­te des Stu­di­ums

Psychologie (PSY)

  • Grundlagen der Psychologie
  • differentielle und Persönlichkeitspsychologie
  • Persönlichkeitsdiagnostik
  • Motivations- und Lerntheorie
  • Sozialpsychologie
  • Markt- und Werbepsychologie

Betriebswirtschaft (BWL)

  • Grundlagen der BWL
  • Volkswirtschaftslehre (VWL)
  • Investitions- und Finanzplanung
  • Rechnungswesen
  • Personalführung
  • Organisationslehre
  • Marketing und Unternehmensführung

Methodik (METH)

  • Mathematik
  • Statistik
  • Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Testtheorie sowie Informatik und Programmieren zur Auswertung größerer Datenmengen

Zeit­li­cher Ab­lauf

  • 1. - 4.Se­mes­ter

    Theoretische Grundlagen in den 3 Säulen

    • Wirtschaft (BWL)
    • Methodenhandwerkszeug (METH)
    • Psychologie (PSY)
  • 5.Se­mes­ter

    Wahl von 3 Schwerpunkten (SP) für individuelle Profilbildung. Mögliche Profile sind:

    • Marketing & Consumer Behaviour
    • Human Resources & Organization
    • Communication & Collaboration
    • freie Kommunikation der Schwerpunkte

    Die Theorie zum 1. und 2. Schwerpunkt findet im 5. Semester statt.

  • 6.Se­mes­ter

    • Praxisaufenthalt im In- oder Ausland
    • Versondierung zur Jobsuche
  • 7.Se­mes­ter

    • Theorie zum 3. Schwerpunkt
    • Bachelor-Arbeit

Spe­zia­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten und Pro­fi­le

Spezialisierungsstudium

Im Spezialisierungsstudium können Sie aus einer größeren Anzahl angebotener Schwerpunkte insgesamt drei auswählen, um Ihrem Studium so ein individuelles Profil und für die angestrebte Berufswahl passendes Profil zu geben.

Profilbildung im Studium

Pool an wählbaren Schwerpunkten für Studiengang:

Betriebswirtschaftslehre (BWL):

  •  Strategic Market Intelligence (SP-17)
  • Marketing, Branding, Strategy (SP-06)
  • Organisationsentwicklung & Consulting (SP-13)
  • Personalmanagement (SP-08)

Psychologie (PSY):

  • Angewandte Psychodynamik (Coaching, Krisenmanagement) (SP-P1)
  • Psychologie des Handelns / Werbe- & Marketingpsychologie (SP-P2)

Profilbildung durch Wahl von vordefinierten Schwerpunktkombinationen:

Marketing & Consumer BehaviourHuman Resources & OrganizationCommunication & Collaborationkeine Profilbildung  (freie Schwerpunkt-Wahl möglich)
Strategic Market IntelligenceOrganisationsentwicklung & ConsultingAngewandte Psychodynamikbeliebiger Schwerpunkt Psychologie
Marketing, Branding, StrategyPersonalmanagementPsychologie des Handelns / Werbe- & Marketingpsychologiebeliebiger Schwerpunkt BWL
beliebiger Schwerpunkt Psychologiebeliebiger Schwerpunkt Psychologiebeliebiger Schwerpunkt BWLbeliebiger Schwerpunkt Psychologie oder BWL

Keine Profilbildung: Sie können die Schwerpunkte auch beliebig kombinieren – es muss nur jeweils mindestens ein BWL- und ein Psychologie-Schwerpunkt dabei sein (freieres Studium ohne Profil).

Mög­li­che Be­rufs­fel­der

Marketing, Marktforschung und Vertrieb

Hier geht es um die Frage – Wie ticken Menschen, und wie ticken Märkte?
Wie nehmen die Kunden Produkte und Dienstleistungen wahr und wie kann dies verbessert werden? Wie funktioniert der Kundenentscheidungsprozess, der zum Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung führt? Welche Kundensegmente gibt es, wie unterscheiden sich diese und wie sollten sie angesprochen werden? Wie kann die Kundenbindung verbessert werden? Wie wird die Marke wahrgenommen und wie kann sie weiterentwickelt werden? Wie sollte der Vertrieb aufgebaut werden? Welche Kundendaten werden benötigt und wie werden diese sinnvoll erfasst und ausgewertet?

Organisationsentwicklung, Change Management & Personal

Hier geht es um eine Vielzahl von Fragen, die entscheidend für den Unternehmenserfolg sind, wie z.B.
Welche Organisationsformen sind für welche betrieblichen Abläufe geeignet? Wie können Organisationen fortlaufend weiterentwickelt und Arbeitsabläufe und Prozesse verbessert werden? Wie sind Veränderungen im Unternehmen mit einem wirksamen Change Management zu begleiten – d.h. wie nimmt man die beteiligten Menschen in solchen Veränderungsprozessen mit? Und wie wird mit Arbeitnehmervertretern und Betriebsräten konstruktiv zusammengearbeitet?
Im Bereich Personal geht es um die Fragen: Wie sind zukünftige Mitarbeiter auszuwählen? Wie sollen sie beurteilt werden und nach welchen Kriterien werden sie befördert? Welche Kompensationsstrukturen (Gehalt, Bonus) sind sinnvoll?

Kommunikation, Verhandlungsführung und Zusammenarbeit

Nicht alles im Leben ist Friede Freude Eierkuchen. Und nicht immer geht es um die Sache.
Gerade in der Verhandlungsführung (aber auch in der täglichen Zusammenarbeit mit Kollegen) kommt es darauf an zu verstehen: Was will mein Gegenüber? Welche Ängste hat er/sie eventuell und wie kann man diesen Ängsten begegnen? Durch welche individuellen Motivationsmuster wird mein Gegenüber angetrieben? Wie kann ich diese Muster erfolgreich nutzen, um eine win-win-Situation zu erzielen? Wann ist es nutzbringend Drohkulissen aufzubauen, wann ist Deeskalation die bessere Strategie?
Zu diesem Bereich gehört auch das Thema Krisenmanagement: Wie lassen sich Krisen beherrschen? Wer ist unverzichtbar? Wer kann helfen? Wer stört eher? Und was kommuniziere ich in Krisensituationen wann wie an wen?

Stu­di­en­spe­zi­fi­sche Re­gel­wer­ke

Bitte beachten Sie: Die Modulhandbücher wurden zum Zeitpunkt der jeweiligen Akkreditierung erstellt; sie werden seitdem fortlaufend überarbeitet und angepasst. Nichtsdestotrotz kann es zu Abweichungen vom aktuellen Stand kommen. Um diesen einzusehen, beachten Sie bitte die Fächerbeschreibungen für das jeweils aktuelle Semester, die Sie im Intranet finden. Insbesondere bei den jeweiligen Lehrenden kann es zu Änderungen kommen, die sich auch auf geänderte Unterrichtsinhalte auswirken können. Bei Abweichungen zwischen Modulhandbuch und Studien- und Prüfungsordnung ist die jeweilige Studien- und Prüfungsordnung maßgeblich.

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